Du entscheidest!

Die Kandidat_innen

Hier findest du alle Kandidat_innen für die Spitzenwahl der Grünen Wien, ihre Pläne für die Grünen und ihre Ziele für Wien.*

* Die Beiträge der Kandidat_innen geben die Meinung der jeweiligen Verfasser_innen wieder und müssen sich nicht mit den Meinungen und der politischen Ausrichtung der Grünen Wien oder des Grünen Klubs im Rathaus decken.

 

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Marihan Abensperg-Traun
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  • Geboren am 14. 3. 1976 in Neunkirchen, NÖ.
  • Beruflicher Werdegang:
 Seit 2012 Oberärztin und Lektorin OA Dr.med.univ. der Ambulanz der Univ. Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie.

 April 2014: leitende Oberärztin der Tagesklinik.
 2015: Teilnahme am Leadership-Curriculum der MUW, Teilnahme MLW-Zertifikatsprogramm Personal Skills, 
2016: Errichtung Spezialambulanz Adhs.
  • Tätigkeiten und Funktionen bei den Grünen: Meine bisherige Tätigkeit die Grünen betreffend äußert sich in großer Sympathie in Bezug auf „grüne“ Werte und auf regelmäßiges und treues Wählen.
  • E-Mail: marihan.abensperg-traun@meduniwien.ac.at

Marihan Abensperg-Traun

Ziele für die Grünen

Mehr Fokussierung auf Umweltthemen, Ausbau öffentliches Verkehrsnetzes und der Park and Ride Möglichkeiten, nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln, keine Einschnitte bei Mindestsicherung, Bildung: gleiche Chancen für alle, von klein auf Lernen von moralischen Werten und Nachhaltigkeit, Antimobbingstellen in jeder Schule, Bauen unter Rücksichtnahme von Landschafts- und Stadtbild, gleicher Lohn für Frauen, Unterstützung positiver Bürgerinitiativen wie zum Beispiel das Einbinden 
von Pensionisten in Lernprojekte für Kinder mit Lernschwäche usw., Förderung von Präventivmedizin, Unterstützung der regionalen Wirtschaftsbetriebe, effektivere und tiefergreifende Vermarktung von 
Kultur, Sport und Tourismus, Abfederungssysteme für Armutsgefährdete, AlleinerzieherInnen und Familien in problematischen Situationen, bessere Integrationsmöglichkeiten für Migranten (Sprachkurse, Zugang zum Arbeitsmarkt, Lehre).


Wiens Zukunft ist Grün

Erhaltung und Ausbau von Grünflächen, Baumpflanzungen, Begrünung von Hausfassaden, Förderung der Nachbarschaftshilfe, hitze- und kältefrei der Fiakerpferde, Einhaltung und bessere Kontrolle des Tierschutzes und der österreichischen Lebensmittelindustrie, mehr Kinderspielplätze für Wien, Reduzierung des Stadtverkehrs durch weiteren Ausbau der Öffis, Innovationen in den Bereichen Umweltschutz, Verpackung und CO2 Ausstoß vorantreiben, leistbares Wohnen, Aufwertung der Randbezirke.


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David Ellensohn
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  • Geboren am 24. 7. 1963 in London.
  • Beruflicher Werdegang: Viel kellnerieren (Papa ist Koch), später unternehmerisch tätig, Journalist, Chefredakteur der Sportzeitung, mit knapp 38 Jahren Politik zum Hauptberuf gemacht: dafür großes Dankeschön an alle Grünen.
  • Tätigkeiten und Funktionen bei den Grünen: 2018: Klubobmann im Rathaus, seit 2010 Mitglied der Landeskonferenz. Vorher: Gemeinderat und Landtagsabgeordneter, Bezirksrat und Klubobmann in Rudolfsheim-Fünfhaus, Landeskonferenz, Landesvorstandsmitglied
  • E-Mail: david.ellensohn@gruene.at

David Ellensohn

Ziele für die Grünen

Der von Bundesregierung und Boulevard-Medien täglich neu geschürte (Kultur-)Kampf zwischen Armen und noch Ärmeren spaltet unsere Gesellschaft immer tiefer. In deutschen Städten marschiert die bürgerliche Mitte Hand in Hand mit Neonazis. Statt Umverteilung zu fordern, regiert blanker Rassismus. Das brauchen wir nicht, das will ich nicht! Nicht für Wien, nicht für Österreich, nicht für Europa.

Links der Mitte ist viel Platz frei geworden. Den gilt es zu besetzen, dafür werden wir uns öffnen und gemeinsam kämpfen. Gemeinsam mit den Jungen, die schon jetzt die Nase voll haben, von einem System, das ihnen deutlich mehr Chancen raubt als gibt. Gemeinsam mit allen, die davon überzeugt sind, dass ein gutes Leben für alle möglich sein muss. Gemeinsam mit all jenen, die Tag für Tag arbeiten, die sich zivilgesellschaftlich engagieren. Gemeinsam mit allen, die den nächsten Generationen eine intakte Umwelt hinterlassen wollen.

Die Auseinandersetzung ist härter geworden und wir werden sie führen.
Radikal. Wir sind die Grünen.

Wiens Zukunft ist Grün

Radikal sozial: Leistbares Wohnen wird Leitprinzip, beim Widmen, beim Bauen. Immobilienhaie aufgepasst: Wir stoppen den Ausverkauf der gemeinnützigen Wohnungen.

Armut bekämpfen: Wir haben die Kinder-Mindestsicherung um 800 Euro pro Jahr erhöht und wir kämpfen weiter für alle, die Hilfe und Unterstützung brauchen.

Radikal ökologisch: Wir entscheiden jetzt, was ein Hitzesommer 2030 bewirkt. Die Öffi-Jahreskarte um 365 Euro war ein toller Anfang: mehr Parks, mehr Wasser, mehr Haus- und Dachbegrünungen. Halb so viele Autos, doppelt so viele Bäume. Bessere Öffis, finanziert durch eine intelligente Citymaut.

Radikal gebildet: Wiens Schulen unterstützen fröhliche Kinder. Beim neugierig sein, beim Malen, beim Musizieren, beim Lernen. Ganztags und kostenlos.

Radikal demokratisch: Hier geboren oder zugewandert, wir alle tragen Verantwortung. Für Wien. Alle verdienen gleiche Rechte. Wer hier lebt, darf auch hier wählen. Weniger rechter Führerkult, mehr Demokratie.

Das alles schaffen wir grünlinks.

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Birgit Hebein
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  • Geboren am 13. 1. 1967 in Villach.
  • Beruflicher Werdegang: 1989-2000: ARGE Wehrdienstverweigerung, 1990-1992: Bahnhofsozialdienst Caritas Wien, 1998: Ausstellung Vernichtungskrieg, 2000-2002: Alternative u. Grüne GewerkschafterInnen, 2002-2010: Angestellte Grüne Wien.
  • Tätigkeiten und Funktionen bei den Grünen: 2005-2010: Bezirksrätin, Klubobfrau 15. Bez. seit 2010: Grüne Gemeinderätin, Landtagsabgeordnete, Sozial- u. Sicherheitssprecherin, 2015-2017: Mitglied Landeskonferenz, seit 2018: Mitglied Bezirkekonferenz.
  • E-Mail: birgit.hebein@gruene.at

Birgit Hebein

Ziele für die Grünen

Wir Grünen sind in einer Phase der Erneuerung. Wir müssen unsere Türen öffnen, sodass wieder mehr Menschen bei uns mitreden können und vor allem wollen.
Mein Politikansatz, mit anstatt für Menschen zu arbeiten, gilt auch innerparteilich: Ich will Aktivist_innen, Expert_innen und Quereinsteiger_innen einbinden, damit wir Grüne wieder zu Verbündeten der Zivilgesellschaft werden. Das wird auch einen strukturellen Neuansatz benötigen, der schnellere Entscheidungen begünstigt und direktere Wege ermöglicht.
Ich bin zu den Wiener Grünen gekommen, weil mich hier Menschen begeistert haben, für gemeinsame politische Anliegen zu kämpfen. Das grüne Feuer ist da. Wir haben nur verlernt, es zu nützen. Zusammen mit Grünen möchte ich Menschen für unsere Ideen begeistern, mich aber auch von ihnen inspirieren lassen. Wir müssen an einer Zukunft bauen, die Reden und Handeln nicht als Widerspruch versteht, sondern beides zusammenbringt.

Wiens Zukunft ist Grün

Soziale Sicherheit gewährt sozialen Frieden. Das mag pathetisch klingen, ist aber vielmehr praktisch gedacht. Denn wenn die Grundbedürfnisse – leistbares Wohnen als Grundrecht, Arbeit, von der man gut leben kann – nicht erfüllt sind, dann haben Menschen durch den täglichen Überlebenskampf kaum eine Möglichkeit, an der Gesellschaft teilzuhaben. Und das ist letztlich das wesentliche Element unserer Demokratie. Wien ist für mich das Modell einer solidarischen und ökologischen Alternative für die Zukunft, und hier wollen wir Zukunft schaffen.
Spätestens seit diesem Hitzesommer ist klar, dass die Klimakrise auch eine soziale Krise ist. In erster Linie trifft die Hitze alte, kranke und von Armut betroffene Menschen. Da die Klimafrage mit der sozialen Frage so unmittelbar zusammenhängt, können auch nur beide gemeinsam beantwortet werden. Lasst uns für Wien diese Antwort sein. Deshalb ist die Zukunft Wiens Grün.

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Benjamin Kaan
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  • Geboren am 8. 2. 1986 in Korneuburg.
  • Beruflicher Werdegang: Jungunternehmer im Lebensmittelhandel seit 2017, Bachelor Internationale Entwicklung an der Uni Wien, Master in Friedens- und Konfliktforschung an der European Peace University, Stadtschlaining.
  • Tätigkeiten und Funktionen bei den Grünen: Start als Wahlhelfer Nationalratswahl 2002, Grazer Gemeinderatswahl 2003, Mitglied der Meidlinger Grünen seit 2013, Mitarbeiter Europäisches Parlament, Ulrike Lunacek 2015, Bezirksrat in Meidling seit 2015.
  • E-Mail: benjamin.kaan@gruene.at

Benjamin Kaan

Ziele für die Grünen

Wir benötigen klare inhaltliche Prioritäten: Klima- und Sozialpolitik!
Klimapolitik bedeutet, das Überleben der Menschheit in den Vordergrund zu rücken. Unsere Aufgabe ist es, dies lauthals einzufordern und auf deren Dringlichkeit hinzuweisen – mit all seinen Konsequenzen.
Sozialpolitik ist das gute Leben für alle! Eine Gesellschaft funktioniert, wenn wir aufeinander Rücksicht nehmen. Der soziale Frieden ist unser höchstes Gut! Klimapolitik benötigt eine soziale Komponente.
Der soziale Zusammenhalt basiert auf klaren Werten: Humanismus, Aufklärung und dem Sozialstaat. Unsere Grenzen sind europäisch und wir müssen Migration gestalten können. Legale Fluchtwege ermöglichen die Wahrung unserer Werte und Integration zur Zufriedenheit aller.
Wir benötigen einen strukturellen Neubeginn. Raus aus der grünen Blase, Schluss mit internen Netzwerken und persönlichen Eitelkeiten.
Politik heißt für mich, das Interesse aller über die Interessen einzelner zu stellen. Denn nur gemeinsam sind wir stark!

Wiens Zukunft ist Grün

Als lebenswerteste Stadt der Welt sind wir Vorbild für den Aufbruch in die neuen Zeiten.
Wien als Stadt der Klimawende: Wir benötigen schnellstmöglich eine Energiewende mit einem breit gefächerten öffentlichen und mobilen Individualverkehr ohne Verbrennungsmotor, Grün- und Wasserflächen gegen Hitzeinseln, urbaner Landwirtschaft und nachhaltiger Energiegewinnung.
Wien als Stadt der Aufklärung: Der soziale Friede ist das Um und Auf! Integration gehört aktiv gestaltet, ohne Parallelgesellschaften zu erschaffen. Auf unsere Werte sind wir zurecht stolz, diese dürfen wir gerne weitergeben!
Wien als Stadt mit Weltkulturerbe: Das einzigartige Flair der Stadt gehört trotz Bau- und Tourismusboom geschützt. Der soziale Wohnbau benötigt eine Renaissance. Wohnen muss wieder leistbar werden, wobei die soziale Durchmischung, die unsere Stadt geprägt hat, ein wichtiger Punkt ist. Unser Zusammenhalt hat uns schon immer stark gemacht!

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Peter Kraus
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  • Geboren am 27. 11. 1986 in Neunkirchen/NÖ.
  • Beruflicher Werdegang: Zivildienst bei der Lebenshilfe Wien, Volkswirt und Sozioökonom (WU Wien), Studenten-Jobs von Call-Center bis Kellner, 2010 – 2015 stv. Büroleiter im Ressort Stadtentwicklung, Verkehr, Energieplanung.
  • Tätigkeiten und Funktionen bei den Grünen: 2010 – 2015 Bezirksrat in der Brigittenau, seit 2013 Sprecher der Grünen Andersrum Wien, seit 2015 Landtagsabgeordneter.
  • E-Mail: peter.kraus@gruene.at

Peter Kraus

Ziele für die Grünen

Wir waren lange genug in Schockstarre. Überlassen wir Wien nicht jenen, denen eine offene, progressive Weltstadt wurscht ist. Ich glaube fest daran, dass der Vormarsch der Rechtskonservativen kein Naturgesetz ist. Die sind schlagbar. Weil es in Wien genug Menschen gibt, denen die Zukunft unserer Stadt eben nicht wurscht ist.

Meine Kandidatur ist ein Angebot für einen Aufbruch. Raus aus der Depression und auf in neue, erfolgreiche Zeiten. Diese Aufgabe schaffen wir nur, wenn wir Ehrenamtliche mit ihrer Leidenschaft und ihrem Know-How einbinden. Eine Bewegung, die vom Engagement vieler Menschen lebt, ist die beste Antwort auf die Großspender von Kurz & Co. They got the money, we got the people.

Ich will die Partei öffnen, gemeinsam ein progressives Programm für Wien formulieren und die nächsten Wien-Wahlen überraschend deutlich gewinnen. Und dafür bitte ich dich um deine Unterstützung. Denn es gibt niemanden, der das für uns richten wird. Wir sind die, auf die wir gewartet haben.

Wiens Zukunft ist Grün

Wien war für mich immer ein Versprechen. Ein Ort der Hoffnung und Solidarität. Hier hat der freie Mensch eine Zukunft. Auch wenn das nicht alle gut finden: Wien ist eine Weltstadt. Eine wunderschöne, offene, grüne, sichere Stadt mit einem goldenen Herz für alle.

Wir dürfen Wien nicht denen überlassen, denen all das wurscht ist. Denen wurscht ist, dass man sich hier kaum noch eine Wohnung leisten kann. Dass die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird. Denen wurscht ist, in welcher Welt die Generationen nach uns aufwachsen. Denen wurscht ist, dass in der Stadt der Navratils und Kratochvils plötzlich die Herkunft eine Rolle spielen soll.

Als ich nach Wien kam, hatte ich Chancen, die viele heute nicht mehr haben. Ich will, dass wir es sind, die das grundlegende Versprechen einer offenen, progressiven Stadt garantieren: Ein Wien, in dem es keine Rolle spielen darf, ob deine Eltern reich oder arm sind, du hier oder woanders geboren bist oder wen du liebst. Ein Wien für alle.